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Centos 7 mit ZFS

January 10th, 2015 Leave a comment Go to comments

zfs-centos

Ich habe bis jetzt ein md-RAID aus drei 2TB Disks gehabt, aber mit der Performance auf dem Atom Homeserver hatte ich so meine Probleme.

Also, da wir gerade ein aktuelles Backup und draußen Sturmwarnung haben… =)

Fix das md-RAID killen und alle Platten “normalisieren”.
Den md-Raid-Tag rausnehmen:

mdadm –zero-superblock /dev/sdb1
mdadm –zero-superblock /dev/sdc1
mdadm –zero-superblock /dev/sdd1

Die Partitionen fix mit fdisk löschen:

fdisk /dev/sdb
fdisk /dev/sdc
fdisk /dev/sdd

Das System aktualisieren:

yum update
<REBOOT>

 

ZFS Repos installieren:

yum localinstall –nogpgcheck http://ftp.wrz.de/pub/fedora-epel/7/x86_64/e/epel-release-7-5.noarch.rpm
yum localinstall –nogpgcheck http://archive.zfsonlinux.org/epel/zfs-release.el7.noarch.rpm

 

Zur Sicherheit habe ich hier noch einen Reboot eingeschoben, nur um auch wirklich alles in aktuell geladen zu haben…
Die benötigten Pakete installieren:

yum install kernel-devel zfs

 

 

Jetzt kanns losgehn!

Ich habe drei freie Disks:

  • /dev/sdb
  • /dev/sdc
  • /dev/sdd

 

Dank Saschas Kommentar nutzen wir doch lieber mal die Disk-IDs ;)

  • /dev/disk/by-id/ata-WDC_WD20EFRX-68EUZN0_WD-WCC4M1241221
  • /dev/disk/by-id/ata-WDC_WD20EFRX-68AX9N0_WD-WMC301013498
  • /dev/disk/by-is/ata-WDC_WD20EFRX-68EUZN0_WD-WCC4M1205875

 

 

ZPOOL bauen

zpool create -f -o ashift=12 zpool raidz /dev/disk/by-id/ata-WDC_WD20EFRX-68EUZN0_WD-WCC4M1241221 /dev/disk/by-id/ata-WDC_WD20EFRX-68AX9N0_WD-WMC301013498 /dev/disk/by-id/ata-WDC_WD20EFRX-68EUZN0_WD-WCC4M1205875

zpool-linux-status

 

ZFS bauen

[root@mfp:~] $ zfs create zpool/Backup
[root@mfp:~] $ zfs create zpool/Media

 

Staus checken

[root@mfp:~] $ zfs list
NAME USED AVAIL REFER MOUNTPOINT
zpool 1.17M 3.56T 192K /zpool
zpool/Backup 181K 3.56T 181K /zpool/Backup
zpool/Media 181K 3.56T 181K /zpool/Media

 

Einfacheren Mountpoint festlegen

[root@mfp:~] $ zfs set mountpoint=/BACKUP zpool/Backup
[root@mfp:~] $ zfs set mountpoint=/MEDIA zpool/Media

 

Quellen:

Categories: Linux / Unix / foo, Solaris Tags:
  1. Sascha
    January 11th, 2015 at 12:50 | #1

    Wenn Du die /dev/disk/by-id Namen verwendest, kommt der zpool auch hoch wenn sich was an der Nummerierung der Platten ändert, denn anders als bei Solaris passiert hier kein scan über die Devices beim booten. Das ZFS unter Linux erwartet so immer sdb, sdc & sdd als Device.
    btw: Wenn du den Pool mit -o ashift=12 anlegst arbeitet das ZFS mit den aktuellen 4k Blöcken der neuen Platten besser zusammen und sollte schneller sein …

    Bis morgen,
    Sascha

  2. marcel
    January 11th, 2015 at 17:23 | #2

    Guuuuuter Einwand!

    Ich editier das mal ;)

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