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Archive for October, 2012

Screen, Terminal & Rechte

October 29th, 2012 No comments

Cannot open your terminal ‘/dev/pts/0’ – please check.

 

Das springt mir immer wieder entgegen und ich werde auch immer öfters gefragt was man dagegen tun kann. Ein besonders schlauer Zeitgenosse hat einen chmod 777 auf das entsprechende Terminal gesetzt.

 

 

Mutig – durchaus mutig, da ja nun wirklich JEDER das nutzen kann und entsprechend auch privilegierte Rechte erlangen kann…

Also, wie kommen wir da drum rum?

 

In 99,9% der Fälle geht es hier um screen Sessions.

Mein simpler Workaround ist es als privilegierter User „root“ die screen Session zu starten und dann per su – <USER> mit entsprechenden Rechten auszuführen.

 

Ist jetzt auch nicht wirklich eine Lösung aber zumindest ein netter Workaround…

 

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Der Mac, BlueRay und geschlossene Welten

October 26th, 2012 No comments

Sorry aber mir treibts immer wieder ein Lächeln ins Gesicht wenn ich mir die aktuellen MacFans und Blogs ansehe.

 

„According to an interview Phil Schiller did with Time’s Harry McCracken, native Blu-ray support will likely never come to the Mac.“

 

 

Und warum sollte er auch?

 

Der Mac, oder besser: Der ganze Apple Konzern ist auf dem direkten Weg zu einem geschlossenen System für Privatanwender. Der Apple Way besagte bis jetzt schon immer, dass es einen von Apple vorgegeben Weg gibt und du den mit einer super Useability nutzen kannst.

 

Ob du das willst oder nicht ist dein Problem.

Wenn du einen tieferen Einblick in das System willst oder gar irgendwelche Stellschrauben suchst landest du bei Tweaktools, die meisst mehr schlecht als recht zusammengebastelt sind und per Klick irgendwas für dich tun, was du auch per CMD-Line tun kannst, aber dafür Hirn und Google anstrengen müsstest.

 

Was das jetzt mit BlueRay zu tun hat?

 

Der Apple Way gibt dir auch vor wo deine Software und Mediandaten herkommen.

Aus dem iTunes Store und aus dem AppStore.

 

Somit hat dir Apple eine einfache Möglichkeit gegeben FullHD Material zu sehen.

Das tust du indem du entweder bei iTunes kaufst und auf deinen AppleTV streamst, direkt am Notebook/Desktop ansiehst oder eben ausleihst.

 

Ich schreibe das hier auf einem MacBook Pro (Retina 16gb/256gb, wer`s genau wissen will) und trage auch täglich ein iPhone mit mir rum, mein Homeserver ist ein MacMini und am Fernseher steckt auch ein AppleTV. Ich habe mich etwa 2004 für die Mac-Plattform entschieden und glaube mir diese Meinung erlauben zu können.

 

„Aber der Mac läuft besser als ein Windows PC“

 

Ja das tut er auch und das ist auch klar, weil dein OS und die Hardware auf dem es läuft, vom gleichen Hersteller kommen und nicht durch Treiber von Drittanbietern oder irgendwelche grottigen Nonamekomponenten beeinflusst werden.

 

Das war mein letzter Beitrag aus der Apple Fanboy or Hater Abteilung.

Also, hört mit den sinnfreien Spekulationen auf, nutzt das was Euch passt und grübelt nicht über irgendwelchen Rotz aus Kinderzimmerblogs…

Categories: Apple, Fundsache, Weltnetz Tags:

Softwareraid mit mdadm unter Linux

October 16th, 2012 1 comment

Wenn es um Softwareraids geht kommt man kaum um mdadm rum.

 

Also habe ich einmal den Weg zum RAID mit 4 HDDs beleuchtet.

 

Also fix eine VM gebaut, ein schnelles Debian installiert und der 8gb Systemplatte ncoh vier 100MB große HDDs für die Raidspielereien gespendet.

Am gängigsten sind wohl RAID5 und RAID 1+0.

Ich habe mich hier einfach mal für ein RAID 1+0 entschieden, da mehr Performance und eine im Idealfall höhere Ausfallsicherheit mir sympatischer sind.

 

 

root@debian:/dev# ls -la sd*

brw-rw—- 1 root disk 8, 0 Oct 16 11:57 sda

brw-rw—- 1 root disk 8, 1 Oct 16 11:57 sda1

brw-rw—- 1 root disk 8, 2 Oct 16 11:57 sda2

brw-rw—- 1 root disk 8, 5 Oct 16 11:57 sda5

brw-rw—- 1 root disk 8, 16 Oct 16 11:57 sdb

brw-rw—- 1 root disk 8, 32 Oct 16 11:57 sdc

brw-rw—- 1 root disk 8, 48 Oct 16 11:57 sdd

brw-rw—- 1 root disk 8, 64 Oct 16 11:57 sde

root@debian:/dev#

 

 

So – auf der sda haben wir nun unser System in ein paar lustigen Partitionen.

 

Zu unserem RAID werden die Platten

 

  • sdb
  • sdc
  • sdd
  • sde

 

also fdisk /dev/sdb

 

(n) new

(p) primary

Partition Number (1)

first cylinder (1)

last cylinder (whatever)

 

(t) partition type

Selected Partition (1)

Hex Code (fd) ——> Linux Raid Auto

(w)

 

Und schon haben wir ein /dev/sdb1 erstellt.

Fdisk findet nun auch die Partition, die wir eben angelegt haben:

 

root@debian:/dev# fdisk -l /dev/sdb

Disk /dev/sdb: 104 MB, 104857600 bytes

255 heads, 63 sectors/track, 12 cylinders

Units = cylinders of 16065 * 512 = 8225280 bytes

Sector size (logical/physical): 512 bytes / 512 bytes

I/O size (minimum/optimal): 512 bytes / 512 bytes

Disk identifier: 0x515c3841

 

Device Boot Start End Blocks Id System

/dev/sdb1 1 12 96358+ fd Linux raid autodetect

root@debian:/dev#

 

Jetzt machen wir das noch dreimal und schon kanns weitergehen.

 

Aus den jetzt erstellten Partitionen sdb1, sdc1, sdd1 und sde1 bauen wir uns jetzt ein RAID 1+0.

 

root@debian:/dev# mdadm -v –create /dev/md0 –level=raid10 –raid-devices=4 /dev/sdb1 /dev/sdc1 /dev/sdd1 /dev/sde1

Da wir ja nun wieder ein Blockdevice /dev/md0 haben, werfen wir erneut fdisk an und bauen uns eine Partition. Diesmal allerdings mit dem HexCode 83 für eine default Linuxpartition.

 

Jetzt werfen wir da noch ein XFS Filesystem rein und mounten den Spaß.

 

 

root@debian:/dev# mkfs.xfs /dev/md0p1

 

Der Eintrag in der /etc/fstab wäre zumindest dieser hier ;)

 

/dev/md0p1 /STORAGE xfs defaults 0 0

 

 

 

TROUBLESHOOTING

 

Ein kurzer Healthcheck wäre

 

root@debian:/# cat /proc/mdstat

Personalities : [linear] [multipath] [raid0] [raid1] [raid6] [raid5] [raid4] [raid10]

md0 : active raid10 sdb1[0] sde1[3] sdd1[2] sdc1[1]

192512 blocks super 1.2 512K chunks 2 near-copies [4/4] [UUUU]

 

unused devices: <none>

 

 

Sollte zum Beispiel die /dev/sdb1 ausgefallen sein müssen wir diese zuerst aus dem RAID auskonfigurieren und nutzen hierzu die „–manage“ Option von mdadm. Zuerst faul „failed“ setzen und dann entfernen.

 

mdadm –manage /dev/md0 –fail /dev/sdb1

mdadm –manage /dev/md0 –remove /dev/sdb1

 

Jetzt ist Zeit die neue Platte einzubauen.

Diese erfährt die gleiche Behandlung wie im obigen Beispiel.

Partition anlegen und „FD“ als Type setzen.

Dann kann die Platte mit „add“ wieder dem RAID zugefügt werden.

 

mdadm –manage /dev/md0 –add /dev/sdb1

 

Jetzt startet ein Sync des RAIDs und alles ist wieder fein.

 

 

Zwischendrin könnt Ihr euch den Status des RAIDs immer wieder ansehen um rauszufinden ob das was Ihr getan habt auch Wirkung zeigte.

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Fedora17 Loginbackground ändern

October 5th, 2012 No comments

Der Hintergrund des Logins kann recht simpel verändert werden.

In /usr/share/backgrounds/beefy-miracle/default/wide liegt ein beefy-miracle.png, welches den Defaulthintergrund beinhaltet. Ich habe davon ein Backup namens *.old erstellt, mein neues Bild in ein *.png exportiert und an die o.g. Stelle verschoben.

 

Das wars dann auch schon =)

[mhartmann@zentera ~]$ cd /usr/share/backgrounds/beefy-miracle/default/wide/
[mhartmann@zentera wide]$ ls
beefy-miracle.png

[mhartmann@zentera wide]$ sudo mv beefy-miracle.png beefy-miracle.png.old

[mhartmann@zentera wide]$ sudo mv ~/beefy-miracle.png /usr/share/backgrounds/beefy-miracle/default/wide/

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