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Archive for April, 2010

Nespresso – jetzt mal ehrlich

April 17th, 2010 3 comments

Der Kaffee is superlecker – keine Frage!

Was mich maßlos ankotzt ist die Gestaltung und die Logik hinter der Webseite.

Mit dem Nespresso System funktionieren nur Nespresso Kapseln, nichts anderes, Dritthersteller gibt es keine und somit bekommst du deinen Kaffee auch nur bei Nespresso.

Die Online-Bestellung ist für den braven Kunden ne einfache Sache. Kapseln gibts stangenweise a 10 Stück für knapp 3Euro. Bestellt wird nur ein Vielfaches von 5. Also 5, 10, 15, 20, 25, bla.

Durch die Gier, wenn das Kaffeepaket ankommt, kann es natürlich sein das man mal eine Rechnung versehentlich wegwirft ohne sie zu zahlen. Problem an der Sache, man kann über die Webseite weder offene Rechnungen noch Gutschriften einsehen.

Man hat also keine Möglichkeit nachzuvollziehen ob man Nespresso noch was schuldet, oder einem etwas gutgeschrieben wurde.

Laut der Hotline ist auch nicht angedacht sowas jemals einzubauen. “Wenn jemand Ihr Passwort hat könnte er kundenspezifische Daten einsehen”

Sorry, aber wenn jemand mein Passwort hat kann er in alle Himmelsrichtungen bestellen, da ist es mir recht egal ob jemand dann einsehen kann das die letzte Rechnung nicht gezahlt wurde.

Klares FAIL Nespresso!

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Nconf Konfiguration importieren

April 14th, 2010 3 comments

Auf einem Debian System habe ich Nagios und Nconf  laufen.

Nconf ist eine verdammt feine Sache wenn man mal durchgestiegen ist.

Nagios-Config in klickibunti mit Spaß.

Blöd wirds nur ab dem Button “generate Nagios config”.

Dann legt Nconf ein *.tgz in /var/www/nconf/output/NagiosConfig.tgz ab und die nervige Handarbeit beginnt.

  • Nagios stoppen
  • alte Config löschen
  • neue Config holen
  • Config entpacken
  • Nagios starten

Gerade wenn man am migrieren ist, oder wechselnde Systeme überwachen will kann man sich mit ein paar simplen Zeilen den Aufwand enorm vereinfachen.

#!/usr/bin/perl
use strict;
use warnings;

# Stop NAGIOS
# Set Nconf configuration
# Start NAGIOS
#################################
#Start
print “\n\n”;

#Stop Nagios
system (“sudo /etc/init.d/nagios stop”);

#Clean up target
print “Deleting old config: done. \n”;
system (“sudo rm -R /etc/nagios/NagiosConfig.tgz Default_collector global”);

#Moving new config file & extract
print “Moving config file: done.\n”;
system (“sudo mv /var/www/nconf/output/NagiosConfig.tgz /etc/nagios/”);

print “Extracting tar file: done.\n”;
system (“sudo tar xf /etc/nagios/NagiosConfig.tgz”);

#starting nagios
system (“sudo /etc/init.d/nagios start”);
print “\n\n”;

Sieht aus wie Kraut und Rüben, tut aber was ich will ;)

Eier kochen mit dem iPhone

April 11th, 2010 2 comments

Wie man das perfekte Ei kocht ist eine Wissenschaft für sich.

Denkste… es gibt ja „ne App dafür“

Wie für alles.

Ich bin ein Fan von spielerisch blöden technischen Lösungen, aber diese Eieruhr hat bis jetzt echt den Vogel abgeschossen.

Über das Konfigurationsmenü wird die Eigröße in 1:1 abgepaust, via GPS die Höhe über dem Meeresspiegel gemessen (wichtig für den Zeitpunkt ab dem Wasser kocht), die Eitemperatur wird in °F angegeben und darf grob geschätzt werden.

Flüssig – fest – hart

Werden eingestellt und schon geht’s los.

Das Ei wird in kaltem Wasser auf dem Herd geparkt und bei voller Hitze auf kochendes Wasser gewartet. Kocht die Brühe wird „Start“ gedrückt und wir haben sogar eine Real-Time-Eiüberwachung.

Der Timer gibt auch an in welchem Zeitrahmen was passiert und welchen Status (flüssig, fest, hart) man bereits überschritten hat.

Das Ergebnis war ein voller Erfolg!
Ei ist gelungen, alle glücklich – super nerdige App ;)

Zu finden unter: “Die perfekte Eieruhr”

Categories: Apple, Food n Stuff, Fun, Geekeria Tags: , , ,

PIN vergessen & t-Mobile

April 10th, 2010 1 comment

Meine Verwirrtheit und ein “ja das mach ich mal schnell” brachte eine vergessene PIN und 3x falsche Eingabe…

Fröhlich fordert das iPhone klein Marcel auf beim Netzbetreiber die PUK anzufordern.

In guten Glauben was das wieder für ein Stress werden wird nach der PUK gesucht und verzweifelt via Google rausgefunden, daß man die nur bei Timo Beil bekommt… (habe sicherlich vor 6 Jahren mal meine PUK mit der PIN bekommen, aber… you know *G*)

Hotline: 0180 3 302202 (0,09 €/Min. aus dem Festnetz, Mobilfunk max. 0,42 €/Min.)

Also da mal angerufen, brav Kartennummer und Geburtsdatum vorgebetet – meine PUK notiert, abgenickt das mir auch wirklich bewusst ist das dieser Service knappe 10€ kostet und fertig war der Spaß.

PUK eingegeben neue PIN vergeben – Thema erledigt.

Gut, die 10€ sind nicht wirklich günstig und um ne 7stellige Zahl vorzulesen sicherlich mehr als großzügig berechnet, aber naja… man soll ja auch was lernen ;)

Guten Start in den Sonntag euch da draußen!

Ein wieder etwas beruhigterer Marcel

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Kontaktanzeigenlexikon

April 9th, 2010 No comments

Leider hat auch meine Quelle hierzu keine Originalquelle…

Seis drum, Spaß machts trotz allem:

Die Besten hier mal flink aufgelistet…

SIE sucht IHN

appart schweinehässlich, aber modebewusst
direkt kein Funken Benehmen
erfahren verlebt
familienorientiert Torschlußpanik
faszinierend selbstgefällig UND eingebildet
immer fröhlich wahrscheinlich drogenabhängig
junggebliebene Mitdreissigerin eitle Mittvierzigerin
kompliziert hochgradig neurotisch
naturverbunden fett, oft verbunden mit mangelnder Hygiene und ausgeprägter Körperbehaarung
reif welk
Rubensfigur so fett, dass die kritische Masse überschritten ist
spirituell schreibt Gedichte und könnte erwarten, dass man zuhört; bei Vollmond unberechenbar
süsse Maus geldgeile Hobbyhure
unkompliziert fad bis opportunistisch

ER sucht SIE

Akademiker Volkshochschüler mit Diplom
fröhlich schwerer Trinker
gemütlicher Teddybär fett, hässlich, behaart
guter Charakter vorbestraft
gutsituiert Zweizimmer-Eigentumswohnung, Opel Record
humorvoll Lachsack mit Furzkissen
kräftig fett
Naturbursche riecht streng und wurde von seiner Cousine entjungfert
phantasievoll perverser Wüstling mit Pornosammlung
sensibel weinerlich
sinnlich notgeil
Südländer klein, haarig, cholerisch
zärtlich Sexmuffel, vermutlich impotent

Und wie immer gilt: Fotos in Kontaktanzeigen sind wie die Bilder bei MacDonalds… Der BigMac sieht in der Packung nie so aus wie auf dem Foto.

Die Quelle ohne Quellangabe: KLICK

Categories: Fun, Fundsache, Weltnetz Tags:

Der iPad Boom (nur Gemotze – nicht wichtig)

April 7th, 2010 1 comment

Ipad und der Stress damit

Jetzt mal ehrlich Leute:

Apple hat ein Produkt rausgebracht, ein super Marketing dazu betrieben und alles ist fein, oder?

HA denkste…

Diese ganzen Hobbyanalysten, Tech-Gurus und vor allem diese ganze Gerüchteküche um ein Stück Technik kotzt mich gerade sowas von dermaßen an, das könnt Ihr euch gar nicht vorstellen.

Da jammert der eine das auf den ersten Fotos des Innenlebens ja nur die Hälfte des verfügbaren Platz mit Technik belegt ist und der andere kommt auf den Trichter “da wo Platz ist passt auch mehr Akku rein”.

Logisch, klar, dann soll das Ding noch leicht sein und am besten auch gleich noch Kaffee kochen können.

Ich will auch ein A4 großes Tablet das Full HD bringt, nen MacPro in Rechenleistung übertrifft, einen SSD-zpool hat und 70h Laufzeit mitbringt. Das dann bitte unter 750g Gewicht und weit unter 500Euro.

Ab und an sollte man einigen Newsseiten und Tech-Fact-Postern einfach mal zur Strafe die Leitung abklemmen das sie wieder zu Verstand kommen.

Und bekommt verdammt noch mal in Eure Hirne das Apple seine Geräte nicht mit Feenstaub produziert und Steve Jobs sicherlich nicht auf nem Haufen Euros/Dollars sitzt und sich den ganzen Tag zugekoskst einen runterholt. Es sind normale Computer zu normalen Preisen. Exklusive Technik, die wir ja alle wollen, kostet nunmal Geld.

Es gibt nen riesen Markt für MP3 Player, jeder jammert wie teuer die “Apple Scheiße” ist und die gleiche Fratze hat seinen iPod oder sein iPhone in der Tasche…. man wo bleibt da die Logik…

Immer öfter wünsche ich mir echt die Zeiten zurück als Apple noch “das is doch was für Grafiker” war und nicht jeder Trottel seine Meinung im Web verbreiten konnte.

##

So… Frusttippen beendet. weitermachen!

Opensolaris SMF im Alltag

April 5th, 2010 1 comment

Jetzt mal ehrlich, jeder sagt dir das der Umstieg von Linux nach Opernsolaris leicht und locker ist. Mag ja auch im Großen und Ganzen stimmen…

Was mir allerdings immer wieder passiert ist die verzweifelte Suche in /etc/init.d nach einem RC-Script um Serverdienste zu starten, stoppen und Co.

Bei unserem Freund Opernsolaris (und auch Solaris) kommt das Service Management Facility (SMF) zum Einsatz. Hier handelt es sich um eine, nennen wir es mal, “globale Dienstverwaltung”.

SMF kann man getrost als die Ablöse der oben schon angesprochenen RC-Scripte betrachten.

Ein Service kann den folgenden Status inne haben:

  • online — Service ist aktiv und gestartet
  • offline — Service ist aktiviert, aber nicht gestartet
  • degraded — Service ist aktiviert, aber mit eingeschränkten Ressourcen gestartet
  • maintenance — Service ist aktiviert, beim Start trat allerdings ein Fehler auf
  • uninitialized — Status vor eingelesener Konfiguration
  • legacy run — über normales RC-Script aufgerufen
  • disabled — nicht aktiviert und nicht gestartet

SMF kann allerdings noch wesentlich mehr: Es dient auch zur Verwaltung von Geräten, Runlevels und Milestones.

Der Fault Management Resource Identifier (FMRI) identifiziert die Dienste im System und ist gleichzeitig Service und Instanzbezeichnung.

Ein typischer Aufbau ist

  • svc:/network/login:rlogin
  • svc:/Service:Instanz

Services werden wie folgt einkategorisiert

  • application
  • milestone
  • platform
  • device
  • network
  • site
  • system

Benutzt diese Einteilung einfach weiter, da es im erstem Moment zwar sicherlich logischer erscheinende Gruppen gibt, aber auf Dauer werdet ihr mit diesen o.g. locker auskommen und auch schnell und logisch eure Dienste finden.

==> Es gibt die Möglichkeit in Opernsolaris wie gewohnt RC-Scripte anzulegen, hier wird aus /etc/init.d ein symlink Richtung /etc/rc.RUNLEVEL.d gebaut… Hierauf möchte ich aber nicht näher eingehen, da wir uns ja mit SMF beschäftigen wollen ;)

Was macht nun SMF genau?

SMF nutzt eine Sqlite-Datenbank für seine Verwaltung und gibt dem Admin die Möglichkeit mittels einer Hand voll Befehlen diese Datenbank für sich zu nutzen.

  • svcadm — Starten, Stoppen, bearbeiten von Serviceinstanzen
  • svcs — Statusabfragen von Services
  • svccfg — Konfiguration von Services
  • svcprop — Abfragen f. Shellscripte
  • inetadm — Verwaltung von inetd kontrollierten Services
  • vp-services — GUI mit bunt das svcadm und svcs bunt macht

AUF AUF in die PRAXIS

Wir schnappen uns ein Opfer: svc:/system/zones:default
Man verzeihe mir die Screenshots aus der gebooteten LiveCD ;)

disable

Wer auf ein plauderndes OS steht, oder sich einfach nicht sicher ist was da gerade passiert, möge die -v Option verwenden.

svcs-p

Die Prozesse der FMRIs findet man mit dem -p Schalter

svcs-a-grep
Locker leichte Auflistung der kompletten Services und fixe Suche mit unserem alten Freund “grep”

Wichtig, weil Tagwerk:

Services aktivieren und deaktivieren mittels

  • svcadm enable (o. Disable) svc:/Service:Instanz

Wenn mal was schief läuft:

Sollte beim Aktivieren mal etwas schief laufen gibt es ein einfaches Vorgehen:

Das FMRI wechselt dank des fehlerhaften Starts in den maintenance Modus und kann mit svcadm -xv Service gefunden werden.

Hat man das Problem beseitigt (bei mir meist eine verspielte apache.conf) setzt man ein svcadm clear ab um die maintenances zu bereinigen und kann den Dienst wieder starten.

Der Aufruf von svcadm -xv Service liefert auch erweiterte Informationen über den Dienst und den momentanen Zustand.

Mittels svcadm mark Service lässt sich ein Service auch von Hand in maintenance setzen und somit beim Reboot nicht mitstarten. Ist sehr nett wenn man in Umstrukturierungen oder im Testbetrieb steckt.

Mein Fazit:

SMF macht uns das Leben leichter, wenn man sich dran gewöhnt hat.
Ich habe SMF am Anfang wirklich verflucht, weil /etc/init.d/ tab tab tab “HAB DICH!” doch wesentlich einfacher erscheint…

Wenn man aber erst mal bei SMF einigerma√üen durchgestiegen ist macht die Arbeit damit richtig Spaß und man hat ein bessere Feeling für sein System.

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Update:

Was Milestones und Runlevel in SMF angeht wird vom Opensolarishandbuch zwar abgeraten, aber trotz allem ein paar Zeilen hierzu:

Der Standard-Runlevel ist 3 — der passende FMRI hierzu: milestone:/multi-user-server:default

Es gibt (afaik) drei milestones:

  • milestone:/single-user:default   Runlevel s/5 Einbenutzermodus
  • milestone:/multi-user:default   Runlevel 2 Mehrbenutzermodus ohne NFS
  • milestone:/multi-user-server:default   Runlevel 3 Mehrbenutzermodus mit NFS

Die weiteren UNIX Runlevel sind in Opensolaris logischerweise ebenfalls vorhanden, benötigen nur keinen milestone ;)