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Archive for March, 2010

GEZ abmelden

March 30th, 2010 2 comments

Zum 1.6.2009 habe ich meine GEZ-Gebüren abgemeldet.

Rechnungen und Mahnungen zu den Folgemonaten flatterten zwar ein, es wurde mir aber ein mal telefonisch bestätigt das man hier wohl “zu schnell” gehandelt hätte und die Mahnung gegenstandslos sei.

Na gut, meine neue Adresse wurde bei der Abmeldung logischerweise auch angegeben, die haben sie, auch ist vermerkt das dies auf einem von mir eingereichten Datenblatt reinkam.

Die Kündigung wurde logischerweise ignoriert, womit mir eben ein Betrag von 173,57 Euro offen steht…

Gerne kann ich zum FOlgemonat auch kündigen sagt mir die nette Dame, welche beim telefonat immer “pissiger” wurde am Telefon.

Auf der Webseite dieses Vereins findet man folgendes:

Eine wirksame Abmeldung müssen Sie mit Tatsachen begründen, aus denen sich eindeutig ergibt, dass Sie kein Rundfunkgerät mehr zum Empfang bereithalten. Eine bloße Kündigung oder Erklärung, es würden keine Rundfunkgeräte mehr zum Empfang bereitgehalten, reicht nicht aus. Die Abmeldung wird immer zum Monatsende wirksam. Daher sind die Rundfunkgebühren auch noch für den ganzen Monat zu zahlen, in dem die Abmeldung die GEZ erreicht. Im Zweifel müssen Sie nachweisen können, dass die Abmeldung der GEZ zugegangen ist.

Wenn sich jeder im Geschäftsalltag so dumm stellen dürfte…

Fazit: Wir ignorieren was wir nicht wollen und greifen nur das ab was wir verwereten können. Das wir raffen was wir tun sollen ist der “Kunde” verantwortlich.

Sorry, aber irgendwo muss ich meinem Ärger grad mal Luft machen…

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Dornenreich -live- CD

March 29th, 2010 No comments

Es gibt Musik die kann man einfach nur laut hören!

Heute war ich bei dem großen roten M-Markt und hab sogar was gefunden das mir Spaß macht. Als altes Festivalkind hab ich eine CD von Dornenreich gefunden. Prall gefüllt mit dem Mitschnitt des Summerbreeze 2007 Konzerts auf dem klein Marcel irgendwo in den ersten Reihen rumhüpfte.

Gut ok, das Akustikkonzert aus der Krypta des Dresdner Völkerschlachtdenkmals vom WGT 2007 ist auch dabei, aber mir geht’s hauptsächlich mal darum das Konzert zu haben auf dem ich war ;)

Es wurde an sich die „Her Von Welken Nächten“ Scheibe gespielt.

Dornenreich – Nachtreisen
Tracklist CD1:

  • Intro
  • Trauerbrandung
  • Eigenwach
  • Ich bin aus mir
  • Wer hat Angst vor Einsamkeit
  • Grell und dunkel strömt das Leben
  • Schwarz schaut tiefsten Lichterglanz
  • Trauerbrandung (encore)

Ab der Mitte des ersten Tracks stellte sich wieder ne Gänsehaut ein…
Japp, der Spaß wars wert =)

Allerdings wenn ihr Dornenreich nicht kennt besorgt euch lieber die „Her Von Welken Nächten“ – die ist nicht so sehr Live und viel mehr HiFi als die doch recht roh gemischte „Nachtreisen“.

Nachgereicht:

Tracklist CD2:

  • Intro
  • Flügel in Fels
  • Der Hexe nächtlich Ritt
  • Aufbruch
  • Innerwille ist mein Docht
  • Meer
  • Mein Publikum – Der Augenblick
  • Drang
  • Der Hexe flammend Blick
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Gemüseladen II

March 28th, 2010 2 comments

Gestern gabs dann noch eine nette Philosophierunde zum Gemüseladen und warum jeder IT`ler ein Sideproject oder einen Backup-Plan hat.

Wir haben mit nicht fassbarer Arbeit zu tun.
Wenn wir den ganzen Tag an einem Fetzen Code gehangen haben können wir ihn bestenfalls abspeichern und haben ein File geschaffen.

Sicherlich ist ein rund laufendes System, das keine Mätzchen macht und brav seinen Dienst verrichtet, eine Genugtuung für jeden Admin, aber man nimmt doch viel zu viel mit nach hause.

Bei uns gegenüber wird gerade ein Fabrikgebäude entkernt und ehrlich gesagt beneide ich die Leute da drüben von Zeit zu Zeit. Die können nach ihren 8h Arbeit sehen was sie getan haben. Und wenns nur 3m Wand rausreißen ist… ;)

Wenn ich mir überlege wie viele von uns nach ihren 8h, egal wo sie sind, noch weiter an den Job denken… Hand aufs Herz: DU HASTS AUCH SCHON GETAN!

Mit Sebastian ist mir dann aufgefallen das verdammt viele IT`ler so seltsame Sachen wie klettern, joggen oder Gitarre spielen in ihrer Freizeit recht exzessiv betreiben. Warum tut man sowas?

Zumindest beim klettern wird’s verdammt schnell problematisch wenn du an deine Datenbank und Netzwerkkonfiguration denkst. Gitarre spielen und nebenher einen Applicationserver planen klappt auch nicht sooo ganz…

Ich bin fest der Meinung das sich sehr viele so ein Hobby zulegen, um einfach mal von dieser verschleppten Arbeitszeit wegzukommen. Unbewusst oder schon gezielt den Kopf freiräumen.

Das erklärt dann auch warum solche Backup-Pläne sehr häufig Gemüseläden, Kneipen oder Landschaftsgärtnereien sind….

Denkt mal drüber nach =)

Happy Sonntag

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hart und nicht fair

March 27th, 2010 No comments

Das hat uns heute echt hart getroffen:

Kein BIer ab 22Uhr an Tankstellen in ganz BaWü:

http://www.taz.de/

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Nagios auf Twitter

March 23rd, 2010 1 comment

Um nagios zum twittern zu überreden braucht Ihr an sich nur ein installiertes curl und ein weiteres Command in der Command.cfg.

Ich selbst nutze Nconf zur Erstellung der Konfigurationsdateien und hierfür baue ich ein neues “Misccommand” namens “notify-via-twitter”

darin liegt das Kommando:

/usr/bin/curl –basic –user “UsErNaMe:PaSsWoRt” –data-ascii “status=[Nagios] $NOTIFICATIONTYPE$ $HOSTALIAS$/$SERVICEDESC$ is $SERVICESTATE$” http://twitter.com/statuses/update.json

Und schon liefert Nagios Statusberichte via Twitter:

twitter

Hier meldet das testOS ein Problem mit einer vollgelaufenen Festplatte.

Gelöste Probleme werden ebenfalls munter ausgeplaudert.

Freunde der Handarbeit schreiben folgendes in ihre Command.cfg

define command {
command_name    notify-via-twitter
command_line    /usr/bin/curl –basic –user “UsErNaMe:PaSsWoRt” –data-ascii “status=[Nagios] $NOTIFICATIONTYPE$ $HOSTALIAS$ / $SERVICEDESC$ ist $SERVICESTATE$” http://twitter.com/statuses/update.json
}

Hint:

Wenn Ihr einen Twitter Account erstellt setzt eure Tweets protectet und guckt das nicht all zu viel Rückschlüsse auf die Firma/Verein/foo möglich sind =)

  • DMs sendet man wie folgt:
  • d <twittername> status=[Nagios] ……. der Kram von oben………….”

Weihnachtsessen im März

March 20th, 2010 No comments

Ja gestern war es dann so weit, unser Weihnachtsessen stand auf dem Plan.

Ok es ist Mitte März, aber bei uns ticken die Uhren eben etwas anders ;)

Gegen 18:00 brach dann die komplette Meute Richtung Karslruhe “Land” auf.

Egal…

Kommen wir zum wichtigen:

  1. Vorweg gabs etwas undefinierbares, was sehr klar wirkte und definitiv Gin beinhaltete
  2. Eine kalte Vorspeisenplatte
  3. Gebackenen Ziegenkäse auf Champis mit Honig
  4. Der absolute Hammer waren die Bavette aus dem Parmesanlaib
  5. Rinderfilet al Picante
  6. Eine Teigtasche mit Frischkäsefüllung

Joah war alles rundum echt lecker und sogar ein netter Abend, auch wenn die ganze Kollegscahft dabei war… ;)

Unser kleiner Jonas, manche kennen ihn schon vom Twitterbild, hat gestern bissel zu viel einstecken müssen, denke aber er kommt seelisch und moralisch damit klar und kann das verarbeiten. Werd ihm Montag ein paar Kekse oder so bringen.

Ach ja, wir waren im Nuraghe solltet Ihr mal hin solage es noch da is ;)

Insider wissen was ich meine *G*

Danke auch noch mal an unser Chefchen, der uns da hin brachte und mich auch wieder heile heim!

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Denglisch im Business

March 19th, 2010 1 comment

Alt aber genial:

“”… jeder muss im job permanently seine intangible assets mit high risk neu relaunchen und seine skills so posten, dass die benefits alle ratings sprengen, damit der cash-flow stimmt. Wichtig ist corporate- identity, die mit perfect customizing und eye catchern jedes Jahr geupgedatet wird!”

Hilmar Kopper, vormaliger Vorstandsprecher der Deutschen Bank
Süddeutsche Zeitung März 2007 (www.sueddeutsche.de/kultu…)”

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HAPPY PADDYS DAY!!!!

March 17th, 2010 No comments

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WLAN config in der Konsole

March 14th, 2010 2 comments

Ich habe mit eben ein kleines Perl-Ding zusammengesetzt um eine schnelle und nervfreie WLAN-Config zu bauen.

Mein Thinkpad läuft mit Debian Linux und hat nur einen kleinen Windowmanager ohne viel Komfort drum rum, somit auch mehr oder minder nur als Terminal Multiplexer nutzbar…

Ich lege die wpa_supplicant.conf wie gewohnt unter /etc/wpa_supplicant/… ab. Hier habe ich allerdings für jedes bekannte Netzwerk eine eigene Config gebaut.

  • home.wpa
  • eltern.wpa
  • work.wpa
  • foo…..

Mein Script wird aufgerufen, fragt nach welche Config es nutzen soll, startet das Device, führt wpa_supplicant aus und dann einen DHCP Request.

Wirklich simpel und jedem Perl-Mann wird das Herz bluten, aber wie immer gilt:

WORKED FOR ME ;)

#!/usr/bin/perl

#bringing wlan0 up and running

print “\n\nSwitch WLAN ON\n\n”;

#Choose Config-File
print “Config File: ” ;
$config = <STDIN> ;
chop ($config) ;

print “\n\n Bringing up WLAN using $config\n\n”;

system “sudo ifconfig wlan0 up”;
system “sudo wpa_supplicant -c /etc/wpa_supplicant/$config -D wext -i wlan0 -B”;
system “sudo dhclient wlan0”;

HINT:

Bei mir nennt sich das File “wlan-on” und liegt unter /usr/bin.

Es erfuhr einen chmod +x und kann somit systemweit ohne Umwege aufgerufen werden.

Falls euer Device nicht “wlan0” genannt wird logischerweise entsprechend ändern ;)

Die Sache mit dem Gemüseladen

March 12th, 2010 1 comment

Meine alljährliche IT-Frustration endete in einem Businessplan zu einem Gemüseladen.

Ich stell mir das echt cool vor.

Frisches Grünzeugs, Smalltalk mit Kunden, aus Obst Fruchtsäfte pressen und natürlich ein Blog mit Rezepten und Infos zum Laden. Stammkundschaft haben, ab und an mal ein „danke“ hören und mich mit Lieferanten zoffen. Nebenher könnte ich eine Auswahl meiner Lieblingsweine, Club Mate, verschiedene Pastavariationen und Öle anbieten.

Ich könnte sogar übern Tag verteilt meine Musik hören, Schafskäse einlegen, ne kleine „Salatbar to go“ haben und mein nicht mehr verkaufsfähiges Zeug an die örtliche Tafel spenden.

Seltsam das ich von so gut wie jedem IT`ler höre, das ihm/ihr sowas schon mal durch den Kopf ging. Jetzt nicht zwingend ein Gemüseladen, aber eben irgendwas völlig artfremdes.

Woher kommt sowas?

Diese steigende Unzufriedenheit?

Wenn ich mich daran erinnere wie wir früher ™ an unseren Rechnern rumgebastelt haben, ideale Luftströmungen im Gehäuse ausgetüftelt haben, lange bevor der Massenmarkt auf die Idee kam daran zu denken. Aus nem alten Opel Kadett Kühler haben wir sogar mal ne Wasserkühlung für nen übertakteten Duron 800 gebaut. Oder in den 98er 2000er Jahren (klingt ulkig *G*) Linuxdistributionen hin- und herinstallierten um rauszufinden welche mehr Spaß macht.

Was ist davon geblieben?

Ich bin froh wenn mein Mac das tut was ich will und mich nicht belästigt.

Meine Server in der Firma werden so weit automatisiert und zurechtgebogen das selbst im Ausfall keine Hektik entsteht und ich bin jeden Tag froh wenn ich keinen Ausfall habe und mich das System nicht belästigt.

Ja klar, ich habe meine Highlights, logischerweise macht der Job auch Spaß, die Hackerei und Testerei is auf jeden Fall lustig und ein sauber laufendes System macht einen auch stolz.

Mich irritieren nur die Tagträume in die schöne heile Welt des Gemüseladens.

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