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Archive for the ‘Linux / Unix / foo’ Category

Grinds my Gears!

July 31st, 2018 No comments

 

…manche tun aber auch echt nichts dafür, um das Klischee des tiefarroganten Consolenhelden abzubauen…

Wenn ich auf ner frisch deployten Testbox – fucking noch eins – irgendwas mit ROOT ausführen will, dann ist das meine Entscheidung und da will ich nicht von so nem Typen vollgelabert werden, der die aktuell vorherrschenden Situation nicht kennt, aber seine Welt für die einzig Richtige hält…

 

 

Frei nach Terry Lambert:

“It is not UNIX’s job to stop you from shooting your foot. If you so choose to do so, then it is UNIX’s job to deliver Mr. Bullet to Mr Foot in the most efficient way it knows.”

Linux CPU Load

May 29th, 2018 No comments

Die Load eines Linux Systems zeigt die Auslastung einer CPU an.

Die drei Werte der “load averange” sind Durchschnittswerte auf eine, fünf und zehn Minuten. Somit kann die echte Last des Systems auf einen Blick erkannt werden, da der aktuelle Wert allein nicht wirklich aussagekräftig ist und starken Schwankungen unterliegt.

Wenn wir ein Single-Core System betrachten, dann zeigt sich eine Load wie folgt:

Wie man sieht ist ein zur Hälfte ausgelasteter Core mit 0,5 angezeigt. Eine Load von 1 ist immer noch ein Zustand von “OK”, da dies bedeutet, dass das was reinkommt auch direkt bearbeitet werden kann und die CPU mit einer 100%igen Auslastung fährt, also nahezu im Idealzustand der nutzbaren Performance ist.

Eine Load von über 1 zeigt in einem Single-Core System, dass es zu einem Rückstau in der Verarbeitung kommt. Je nach Applikation kann das kritisch sein, oder auch nicht.

Wenn wir es mit einem Multicore System zu tun haben, und die Applikation alle Cores nutzt, verteilt sich die Load auf die entsprechenden Cores und “senkt” die Gesamtauslastung. Bedeutet: Ein Single-Core System mit 100% Auslastung, also einer Load von 1, wäre in einem Dual-Core System mit einer Load von 0,5 gelistet.

 

Zusammenfassend gilt:

  • Load1 -> OK 
  • Load über 1 -> kann OK sein, hier kommt es dann auf Erfahrungswerte des Admins an. 

 

Dein Dual-Core System mit einer dauerhaften Load von 5 kann also weiterhin sauber laufen, aber in Gesamtsicht langsamer oder träger sein. Hier kommt es dann auf die Applikation an, ob die Auswirkungen sichtbar werden oder nicht.  Eine DB, die auf einem Dual-Core System mit Load 5 läuft wird ehr als träge oder “langsam” wahrgenommen als ein http- oder Fileserver. Load ist also ein typischer Wert, der zur Interpretation viel auf den Erfahrungswerten der Admins beruht.

Generell sollte man beim Monitoring von Load-Werten auf Zeitspannen achten. Einzelne Peaks in der Load können immer auftreten und sind zu vernachlässigen – dauerhafte Loads über den Zeitraum von 5, 10 oder 15 Minuten geben deutlich mehr Hinweise ab wann vom Admin einzuschreiten ist.

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AIX 7.2 Etherchannel Bug

September 21st, 2017 No comments

Ab dem Oslevel AIX 7.2 kann es dazu kommen, dass ein Etherchannel, dem ein Device wegbricht, sich nie mehr recovern kann!

 

Hierfür gibt es einen iFix von IBM, der leider einen Haken hat…

 

klick mich oder das Bild

Leider kommt das epkg.Z File als *.tgz an, was dem ungeübten Admin eine Entpackungsorgie und ziemlich viel Frust beschehrt…

 

 

Einfach logikbefreit von *.tgz auf *.Z umbenennen und schon läuft die Sache mit

emgr -e   IV97588s2a.170714.72TL01SP02.epkg.Z

 

Backgroundinfo:

 

**************************************************************
* ERROR DESCRIPTION:
* In recent Service Packs, for etherchannel devices in
* IEEE802.3ad mode (LACP mode), if a link port goes down or is
* disconnected, after it comes back etherchannel may never be
* able to renegotiate LACP on that port again.
*
* There is a discrepancy in the protocol used between the
* server and switch that prevents the port from being
* re-aggregated.
*
* If this issue occurs, it can be resolved temporarily by
* reconfiguring LACP mode on the etherchannel adapter. This
* will allow LACP to be renegotiated on the port for now,
* though the issue could reoccur later if the fix is still not
* applied.

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LUNz Devices löschen

June 29th, 2017 No comments

 

I see LUNZ devices when the AIX servers are zoned to the disk array for the first time.  Once the real LUNs are allocated from the disk array we delete those LUNZ devices and run cfgmgr/powermt config to discover the LUNs.  Some times the LUNZ’s disappear and some times they stick around.

 

Der bis jetzt beste Weg die Dinger loszuwerden ist sie über einen crontab-Eintrag immer wieder suchen und löshen zu lassen, da es Installationen gibt, die dir nach jedem Boot und auch nach jedem cfgmgr die Dinger wieder auf den Hals hetzen…

 

lsdev -Cc disk | grep -i LUNZ| awk ‘{print $1}’ | xargs -i rmdev -Rdl {}

 

Diesen Eintrag lasse ich alle 12h laufen und bekomme so ein recht sauberes System was die LUNZ Devices angeht.

 

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AIX errpt Timestamp lesen

June 14th, 2017 No comments

Timestamp lesen:

0614024317 –> 06=Monat 14=Tag 02=Stunde 43=Minute 17=Jahr

 

 

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HMC Update 8.8.6.0 und das missing bzImage

February 10th, 2017 No comments

 

IBM hat wohl einen kleinen Bug, was die Images des Updates angeht. Nimmt man die regulären Files aus dem Netinstall Filepack, wird beim Upload auf die HMC ein fehlendens bzImage angemerkt. Das lässt sich leider nicht umgehen, weil ein Kernel nunmal notwendig ist ;) 

Die im Netinstall Update vorliegenden img2a & img3a Dateien funktionieren wohl nicht mit dem Updater der HMC.

Nimmt man allerdings die gleichen beiden img2a & img3a Files aus dem Recoveryimage unter HMC_Recovery_V8R860_1.iso/isolinux/ funktioniert der Install einwandfrei. Checksumwerte bleiben gleich, somit müssen wirklich nur die zwei Files ausgetauscht werden.

Die benötigten Pakete liegen dann auf einem per ssh erreichbaren System:

 

  • img2a (aus dem Recovery Iso)
  • img3a (aus dem Recovery Iso)
  • base.img
  • disk1.img
  • hmcnetworkfiles.sum

 

Auf der HMC sollten die „Upgradedata“ gesichert werden:

Auf Platte und USB Stick:

saveupgdata -r diskusb

Nur auf Platte:

saveupgdata -r disk

Import der Upgradefiles auf die HMC mit: 

FTP

getupgfiles -h <FTP server> -u <user id> –passwd <pwd> -d <directory> 

 

SFTP

getupgfiles -r sftp –h <system>  -u <username> -d /export/update/v8860/


Nachdem die Files kopiert wurden wird das Upgrade ausgeführt: 

chhmc -c altdiskboot -s enable –mode upgrade 

Da wir mit dem oberen Command das Upgrade in die Bootpartition geschrieben haben, wird der Reboot nun einige Zeit dauern, da dann auch gleich das Update mit anläuft.

 

Reboot

 

hmcshutdown -r -t now 

 

Dauer ca 20min

 

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simple, but well working .kshrc

January 19th, 2017 No comments

 

Ist noch in Arbeit… wird gelegentlich geupdated =) 

# Variables
HISTFILE=${HOME}/.sh_hist/.sh_hist.${TTY##*/}
HISTSIZE=1024
EXTENDED_HISTORY=ON
PS1=’${PWD} $’
if id >/dev/null 2>&1 ; then
PS1=’${VIOS}:${PWD} #’
else
PS1=’${LOGNAME}@${PWD} $’
fi

export PS1

# Allow arrow key editing
set -o emacs
alias __A=’^P’
alias __B=’^N’
alias __C=’^F’
alias __D=’^B’
alias __H=’^A’
alias __P=’^D’

# Disallow Ctrl-D logout
set -o ignoreeof

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HMC Supportdaten ziehen

January 18th, 2017 No comments

Head-IBM-HMC

 

HMC supportdaten werden in einem pedbg zusammengefasst.

Da die shell der HMC etwas restricted ist muss das über den hscpe User erfolgen.

 

Prüfe zuerst ob der User vorhanden ist:

lshmcuser | grep hscpe

 

Sollte dies nicht der Fall sein, legen wir ihn an:

mkhmcusr -u hscpe -a hmcpe -d “HMC PE User”

 

Danach kommt eine Passwortabfrage und jetzt können wir als hscroot per ssh auf den User zugreifen:

ssh hscpe@localhost

 

Der normale Aufruf ist:

$ pedbg -c -q 4

Collecting the network information.
Collecting Kerberos information.
Collecting LDAP information.
Collecting user information.
Collecting NTP information.
Collecting certificate information.

Collecting base HMC logs

Dumping the object repository

 

Was bedeuten diese Schalter?

-c COLLECT

-q QUIET

4 “LEVEL”

1 = Netzwerkinfos
2 = Netzwerkinfos +  Standardlogs
3 = Netzwerkinfos + Standardlogs  + erweiterte Logs
4 = Netzwerkinfos + Standardlogs  + erweiterte Logs + Archive
5 = Sammelt nur Files aus /home/hscpe/ibmsupt directory
9 = Dialog um gesammelte Daten auf einen lokalen USB Stick zu schreiben

 

HINT:

Es hat sich rausgestellt, dass es geschickt ist, den Dump nach /tmp zu kopieren, weil man da als hscroot ganz gut per scp rankommt.

$ cp /dump/<pedbg_filename.zip> /tmp/<PMR#.pedbg_filename.zip>

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Billige Tricks – System P VIO

September 29th, 2016 No comments

Da ich ja nun doch öfters mal auf VIOs rumgleite und zwischen den beiden Welten “root” und “padmin” wechseln muss, hab ich mir zwei echt miese Tricks zusammengesucht, nicht andauernd zwischen den beiden Welten umherspringen zu müssen.

 

cheap-trick

 

 

 

Als root vios Tasks ausführen

Hierfür habe ich mir einfach einen Alias namens “vios” gesetzt.

alias vios=/usr/ios/cli/ioscli

Jetzt kann ich auf dem System als Root mit dem “Command” vios alle padmin Tasks ausführen.

root@aixvio01# vios lsmap -all

 

Als padmin root Tasks ausführen

Hierfür piped man einfach sein Command gegen oem_setup_env

root@aixvio01# print “lsattr -El hdiskX” | oem_setup_env

 

…ja das ist ziemlich mies und billig, hilft aber im Alltag irre viel weiter =)

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Faces of Homeoffice

August 30th, 2016 3 comments

FOH

 

Wie sicherlich einige mitbekommen haben, habe ich meinen Job gewechselt. Jetzt als UNIX & Storage System Engineer habe ich so einige Vorzüge, die mein alter Arbeitgeber schlicht nicht lieferte und erkenne aber auch die Nachteile daran.

 

Homeoffice ist toll, du musst die keine Gedanken machen was du an hast, kannst jederzeit fluchen und keiner zählt die Kaffee, die du dir genehmigst. Deine Arbeit läuft auch ganz gut und wenn du auch noch einen Balkon hast, dann ist die Sache echt geschmeidig!

 

Dann kommen aber so langsam die Probleme:

 

Da deine Kollegen auch zum großen Teil im Homeoffice sitzen hast du nie einen direkten Austausch, kein rumblödeln, kein nebenher mal Privatscheiss quatschen oder mal eben “hey wie gehtn das?” durch den Raum fragen und eine Antwort bekommen.

 

Du bist als viel viel mehr auf dich alleine gestellt. Sicherlich kannst du deine Kollegen allesamt per Skype 4 Business, Chat, Anruf oder sonst wie erreichen, aber es ist dann doch eine größere Hürde als einfach mal wen zu fragen, der eh da ist.

 

Dazu wird man kauzig…

Ich habe das schon früher bei Supportern anderer größerer Systemhäuser und Hersteller erlebt und hoffe so weit kommt es nie. Mit einem Kunden am Telefon trinken oder essen geht einfach nicht. Der gute alte Herr P. von O. möchte es mir verzeihen, aber sein “Stört sie ja nicht, wenn ich nebenher esse, oder? ist einfach legendär.

Das ist glaube ich das Endstadium meines Problems mit dem „Pausenzeiten einhalten“. Es ist irre schwer im Homeoffice mal ne Stunde nichts zu tun, oder Punkt 12 einfach mal “Mittag” zu machen.

Gefühlt haben auch einige meiner Bekannten und Kollegen, die im Homeoffice arbeiten verlernt zusammenzuarbeiten. Da gibt`s kaum Doku und wenn überhaupt liegt die meistens lokal irgendwo rum. Nur weil es für einen selbst klar ist, ist es noch lange nicht für andere klar, aber das bekommt man ja nicht mit, weil man ja daheim hockt.

 

Fazit:

  • Homeoffice klingt leicht und relaxxed, spart dir Arbeitsweg und Stress morgens mit ner Horde Schüler in der Bahn zu stehen..
  • Mir selbst spart es am Tag zwischen 1,5 und 2 Stunden Fahrt mit Bahnen durch Karlsruhe.
  • Homeoffice ist aber auch verdammt anstrengend.
  • Du musst dich tierisch zusammenreißen weiterhin über deinen eigenen Tellerrand zu gucken und deine Kollegen weiterhin in das was du tust einbeziehen. Es ist ein Kampf bei 8h zu bleiben und nicht doch mehr zu machen.
  • Es verführt dich dir eine rosa Wolke zu schaffen und dich auf der auszuruhen. Sprich dich auf ein Fachgebiet zu versteifen und das für dich zu beanspruchen.

Ich für meinen Teil habe den Deal mindestens zwei tage die Woche in der Geschäftstelle zu sitzen und dort zu besteln. Leider sitzt in meiner Geschäftsstelle kein weiterer Kollege, der System-P-Betrieb macht, somit muss ich mit Vertrieblern, TSM-, Netzwerk- und Storageleuten leben, aber die sind auch ganz nett ;)

 

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